JOSEF ROSNER

Energien

Linkspartei verbreitet nur Sprechblasenpolitik und fordert Verstaatlichung von RWE

Der NRW-Vorsitzende der Partei "Die Linke", Wolfgang Zimmermann, erklärt mal wieder Wunschvorstellungen. Wenn aber daraus irgendwann einmal auch Politik werden soll, müssten diese Sprechblasen durch realisierbare Konzepte abgelöst werden. Eine linke Politik, die immer wieder für sich in Anspruch nimmt, modern zu sein und reale Antworten liefern will, funktioniert so jedenfalls nicht. Die lapidaren Aussagen Zimmermanns zeigt auch, dass die "Linke" auf die drängendsten Menschheitsfragen "Energieknappheit und Klimawandel" keine Antworten geschweige denn überhaupt eine Frage dazu hat.

Zimmermann lehnt Koalition mit der SPD ab

Der Chef der NRW-Linken, Wolfgang Zimmermann, fordert die Verstaatlichung der Energiekonzerne RWE und E.ON.

20.08.2008 Der in Essen erscheinenden «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (WAZ, Donnerstagausgabe) sagte er: «Energieversorger sollten vergesellschaftet werden zur Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge.» Außerdem forderte Zimmermann die Rente mit 60 und eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 50 Prozent.

SPD-Chefin Hannelore Kraft hatte vergangene Woche das Programm der Linken als «weltfremde Wünsch-dir-was-Politik» kritisiert. Zimmermann erneuerte trotzdem seine Bereitschaft, die SPD-Chefin zur Ministerpräsidentin zu wählen und nach hessischem Vorbild je nach Sachlage abzustimmen. «Wir würden zum Beispiel für die Abschaffung der Studiengebühren, die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und gegen die Privatisierung öffentlichen Eigentums stimmen», so Zimmermann.

Eine Koalition lehnt er laut «WAZ» ab, um die eigenen Wähler nicht zu verprellen: «Was man als Partei mit einer völlig anderen politischen Ausrichtung an Zugeständnissen machen muss, führt zu einem Verlust an Glaubwürdigkeit, wenn man den Kurs nicht wesentlich selbst bestimmen kann.»

Quelle: © ddp - nrw

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