JOSEF ROSNER

Wahlprogramm 2008 fĂĽr Deggendorf

Landratswahlen in Deggendorf am 2.März 2008

Herzlichen Dank sage ich allen Bürgerinnen und Bürger, die mir ihre Stimme gegeben haben. Mit einem Gesamtergebnis bei der Landratswahl in Höhe von von 15,35 % bin ich wirklich überrascht worden. Zusammen mit Freiherrn von Rössing konnten wir den amtierenden Landrat unter 70 % einbremsen, und das, obwohl wir beide -relativ unbekannt- als Neueinsteiger kandidierten. Außerdem hat Herr Bernreiter in keiner Stadt/Gemeinde über 80% erreicht. Hohe Ergebnisse waren in Osterhofen 20,2%, Deggendorf-Stadt 20%, Plattling und vor allem Niederalteich 23,8% Nochmals vielen herzlichen Dank an alle, welche für mich geworben haben, auch an viele Grüne, die mich unter Einsatz ihres Lebens - Walter Franzel - Fast-Sprung von der Donaubrücke - unterstützt haben. Glückwunsch, Herr Bernreiter, zur Wiederwahl, viel Erfolg in den nächsten 6 Jahren !

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Kommunalwahl 2008 Stadt/Landkreis Deggendorf

Mehr Grün in Bayern und vor Ort "Für mehr Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung im Landkreis Deggendorf, in den Städten und Gemeinden"

1. Die Heimat bewahren - die Donau retten
Natur und Landschaft in der Stadt Deggendorf sind das Grundkapital für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Die Natur zu schützen, die Landschaft zu pflegen und die Donau als freien Fluss zu erhalten, sind die wichtigsten Aufgaben, um die Stadt lebenswert und als Ferienziel und Wirtschaftsstandort attraktiv zu erhalten.
  • Beachtung der regionalplanerischen Vorgaben, flächendeckende Umsetzung der Landschaftsplanung - keine Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet Bayerischer Wald
  • Umkehr bei der Ausweisung von neuen Bau- und Gewerbegebieten zugunsten von Flächenrecycling, verdichten und mehrstöckigem Bauen im Wohn- und Gewerbebereich
  • Keine Neuerschließung "auf der grünen Wiese" - Aufstellung eines Flächenrecyclingkatasters
  • Vermeidung von umfangreichen Straßenausbau- und Straßenneubauprojekten
  • Die Donau als frei fließenden Fluss erhalten, völlig ohne Staustufe(n)
2. Lebensqualität in Stadt und Landkreis Deggendorf verbessern
Familien und ältere Menschen werden zunehmend umworben - doch ehrliche Politik muss auf ihre Bedürfnisse und Probleme wirklich eingehen.
  • Mittagstisch und Ganztagsbetreuung in Schulen und Kindergärten
  • Schulpsychologen für alle Schulen im Landkreis
  • dezentrale Jugendtreffs in den Stadtteilen
  • Ausweitung der Kinderkrippenbetreuung
  • Vertraglich festgelegte Regelfinanzierung für den Frauennotruf
  • Aufstellen und Pflege eines Mietspiegels für Plattling, Osterhofen, Hengersberg und Deggendorf als wichtige Berechnungsgrundlage für das Wohngeld
3. Mobilität sichern, Verkehrsbelastung mindern
Auch im ländlichen Raum muss mit einem attraktiven Angebot öffentlicher Verkehrsmittel die zeitgemäße Mobilität aller - auch älterer und jüngerer Menschen - sichergestellt werden.
  • ÖPNV angepasst an die Ladenschlusszeiten, Busverbindungen Wochentags mindestens bis 20.15 Uhr und Samstags bis 19.15 Uhr
  • AST - Deggendorf ausweiten auf das gesamte Oberzentrum Deggendorf - Plattling
  • Discobusse für unsere Jugend im gesamten Landkreis
  • Das Fahrrad auch als Verkehrsmittel fördern - Ausbau der Radwegenetze
  • rasche Erneuerung der Eisenbahnbrücke über die Donau
4. Energisch Energie sparen - erneuerbare Energien fördern
Der Einstieg in eine ökologische Energieversorgung, der Ausstieg aus der Atomkraft und sofort wirksame Klimaschutzmaßnahmen beginnen vor Ort.
  • kostenlosen Energie- und Bauberatung für private Gebäude
  • Kommunales Energiekonzept mit Förderung der direkten und indirekten Sonnenenergienutzung
  • Bereitstellen von öffentlichen Dachflächen für Photovoltaikanlagen
  • Vorbildliches Handeln in den eigenen kommunalen Einrichtungen wie Rathäusern und Schulen
  • Co2-Einsparung: Programm zur Förderung des regionalen Handwerks
  • Energiemanagement für alle kommunale Bauten, auch der Stadt- und Landkreiseigenen GmbH's und Kliniken
5. Ressourcen schonen - Umwelt schützen
Eine lebenswerte Zukunft fordert den schonenden Umgang mit Ressourcen - z.B. ein Recyclingsystem, das vor der Haustür anfängt. Die Müllentsorgung muss erleichtert werden.
  • Wiederbelebung der Sperrmüllabfuhr im ganzen Landkreis
  • bedarfsgerechte Abholung der Restmülltonne (Punktesystem)
  • Bezuschussung von Regenwassersammelanlagen, generelle Festlegungen dazu in (neue) Bebauungspläne einarbeiten
  • Nahwärmeversorgungskonzepte in Verbindung mit landwirtschaftlichen Biogasanlagen
  • Kraft-Wärme-Koppelung bei allen neuen kommunalen Bauten festschreiben sowie bei Erneuerung veralteter Heizsyteme
6. Agrarwende und ökologische Landwirtschaft voranbringen
  • Förderung der regionalen Vermarktung durch Bauernmärkte, Lieferdienste sowie Öko- und Regionaltheken im Einzelhandel
  • Einkauf von ökologisch hergestellten Lebensmitteln und Regionalprodukten für städtische Einrichtungen
  • Erhaltung regionaler Trinkwasserressourcen durch Förderung des Ökolandbaus in Wasserschutzgebieten
  • Baurechtliche Verhinderung von Massentierhaltungen und Agrarfabriken
  • gentechnikfreier Landkreis
7. Agenda 21 mit Leben füllen
Wir fordern eine ehrliche Bürgerbeteiligung in der Stadt und im Kreis Deggendorf.
  • Vereinbarung quantitativer und qualitativer Indikatoren wie Begrenzung der bebauten Fläche, CO2-Ausstoß, Anteil lärmbelasteter Wohnungen, Stromverbrauch mit engagierten Zielgrößen zur Verringerung der Ressourcenbelastung
  • Agenda-Aktionsprogramm mit Zeitplänen und Verantwortlichkeiten
  • Jährlicher Bericht über Agenda-Fortschritte
  • Erhaltung der kommunalen Selbstbestimmung in den Bereichen der Ver- und Entsorgung gegenüber Privatisierungsbestrebungen
8. Sorgen der Bürger ernst nehmen
Ernst zu nehmende Gefahren für uns Bürgerinnen und Bürger müssen auch von der Politik vor Ort ernst genommen werden.
  • sofortiger Atomausstieg
  • keine Verlängerung der Laufzeiten!
  • Keine Mobilfunkstationen in Wohngebieten und in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern