JOSEF ROSNER

Geldverschwendung durch Bund der Steuerzahler ?

Bund der Steuerzahler verschickt postialisch 2 Fragen an die Bundestags-Kandidaten

gestern habe ich mich etwas gewundert, dicker Brief vom Bund der Steuerzahler in unserem Briefkasten. Ich war in früheren Jahren lange Mitglied dieses Vereins, bin aber dann ausgetreten, was gar nicht so einfach war, weil ich der Meinung war, dass sich hier "Vertreter" gute Provisionen abholen, wenn sie neue Mitglieder werben, ohne selber hinter der Sache zu stehen. Ich möchte nicht von Drückerkolonnen reden, aber den Eindruck hat es zumindest erweckt.

Ich dachte sofort: Ahja, Kartei wieder mal durchgearbeitet, alte Adressen anschreiben, Reanimieren - als Mitglied zurĂĽckwerben.
Nichts von alledem, ich soll als Bundestagskandidat Rede und Antwort stehen.

1.Frage Reform des Abgeordnetengesetzes - erhöhte Abgeordnetenentschädigung bei gleichzeitigem Verzicht auf steuerfinanzierte Altersversorgung
2.Frage Abschaffung des Soli

Betreff: Anschreiben - Umfrage
Sehr geehrter Herr Däke,

zuerst einmal möglicherweise unbequeme Fragen an Sie:

Mussten Sie – wohl an alle Bundestagskandidaten – einen 3-seitigen Brief versenden ?
Wie viel hat das Ihre Mitglieder gekostet ?
Warum wĂĽnschen Sie sich eigentlich bei JA keine BegrĂĽndung ?

Im Zeitalter der Vernetzung gibt es sicher kostengünstigere und intelligentere Möglichkeiten, sich 2 - in Worten ZWEI – Fragen beantworten zu lassen. (siehe BUND – Umfrage mit 5 Fragen – und leicht in die eigene Homepage einzubinden http://www.josef-rosner.de)

Ich werde kein Fax senden, ich werde Ihr formvollendetes Formblatt auch nicht einscannen und Ihnen per eMail senden !

Zweimal erhalten Sie von mir die Antwort JA

herzliche GrĂĽĂźe ...

Bin nun sehr gespannt, ob mir Herr Däke einen Brief schreibt oder meinem eMail antwortet unter dem Motto, was sind die Portokosten im Vergleich zu 1.590.320.263.707 € Staatsverschuldung und sekündlichem Zuwachs von 4.439 Euro - Peanuts!